Alltägliches

Ich sitze gerade in einen Großraumbüro. Der letzte von 20 Schreibtischen. Meine Aufgaben sind alle erledigt. Vor mir liegt eine abgearbeitete To-Do-Liste. Wie spät es ist? 18:00. Um acht bin ich aus dem Haus.

Drei Artikel. Jeweils für Online und Print. Die Bilduntertitel fehlen mir noch. Denn der Tag ist nicht immer geschafft sobald die Texte fertig sind. Das sind nur bloße Buchstaben und die Leute wollen lieber was zusehen haben. Große, bunte Fotos. Gerne in Hoch- UND Querformat.

Ich warte. Und währenddessen schreibe ich diese Zeilen.

 

Das klingt alles etwas nüchtern? Vielleicht. Ist es aber nicht.

Ich mag das alles hier. Vor allem heute. Hinter mir liegt ein zehntägiger Urlaub. Barcelona. Ich vermisse etwas die warme Luft, das nie verstummende Stimmengewirr, die Künstler am Straßenrand, die engen Gassen, alte Bauten, bunte Läden und die zahlreichen Straßencafés. Und doch fühlt sich das hier gut an. Sehr gut sogar.

Gestern erst aus dem Flieger gestiegen und heute schon wieder am Arbeitsplatz. Ich saß heute morgen nicht in unserer schönen Patisserie und habe Macarons genossen. Ich aß bei mir zuhause. Aufgebackene Brötchen. Etwas Wehmut war dabei, etwas Vorfreude auf das nächste Mal. Und trotzdem hat sich der Weg zum Schreibtisch gut angefühlt. Ich war fast freudig. motivierter als sonst. Die Texte gingen mir schnell von der Hand. Energiegeladen, kreativ, voller Inspirationen. So soll das immer sein! Mein Notizbuch aufgeschlagen vor mir. Dauernd nehme ich meinen Stift zur Hand und kritzel neue Ideen, neue Sätze, neue Formulierungen und Bilder auf die weißen Seiten.

Ist das das Zeichen? Ist das mein Weg? Artikel schreiben, recherchieren, raus zu Außenterminen. Es fühlt sich richtig an. Gut, sehr gut sogar. So soll das bleiben.

Bitte.

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Oberteil – H&M

Shorts – New Yorker

Schuhe – Primark

Schmuck – alles Fossil

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Jumpsuit – Olymp & Hades

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Jumpsuit – Primark

Schmuck – alles Fossil

Schuhe – ?

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Kleid – New Yorker

Tasche – Desigual

Schuhe – Adidas

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To Barcelona with Love 

Es ist heiß. Sehr heiß. Die Mittagssonne brennt auf unserer Haut. Alte Häuserfassaden. Strenge Gerüche. Bunte Farben. Laute Stimmen. 

Barcelona

Hand in Hand laufen wir durch das gotische Viertel. Um uns herum hitzige Menschen, gemütliche Cafés, unglaubliche Läden. 

Barcelona

Wir bleiben stehen. Wir laufen weiter. Wir verweilen. 

Hier ins Barcelona. 

Schauen uns Ateliers an, aber auch Sehenswürdigkeiten. Wir sind mal Einheimische, mal Touris. Mal Spanier, mal Deutsche. 

Hier in Barcelona

Seufzerbrücke (Barri Gothik)

Top – Guess

Jeans – C&A

  Schuhe – Adidas 

Hospital De Sant Pau

Top – H&M

Shorts – New Yorker

Schuhe – Primark

Kette – Fossil

Ohrringe – Fossil

Ring -Fossil

Armkette – Fossil

Kamera – Samsung NX300

Fotos von meinem Freund

Es war einmal…

Es war einmal…

Es war einmal ein Mädchen, das wollte hoch hinaus. Sie schnellte voraus, ohne Rast und Ruh – ohne zu bemerken, dass sie schon längst oben angekommen war. Lob über Lob bekam sie zuhören, doch das war ihr nicht genug.

Ihr fehlte das Vertrauen: Das Vertrauen in sich selbst und zu anderen. Denn Positives glaubte sie nur selten. Schlechtes hingegen umso öfter.

Doch damit nicht genug: Sie vergaß ihr Umfeld. Sah nicht mehr, wie schön ihr Königreich war, sondern strebte nur nach fremden Orten.

Bald wurde das Mädchen krank. Krank vor Kummer, vor Selbstzweifel und Unzufriedenheit. Bis sie sich darauf besann, wie schön die kleinen Dinge im Leben sein können.

Denn die Schönheit liegt im Verborgenen.

Was ist schön? Die Sonnenstrahlen auf der Haut. Der Geruch von warmen Sommerregen. Der blaue Himmel. Alte Häuserfassaden um einen herum. Und: Heimat.

Dies ist eine Ode an die Zufriedenheit: Daran, dass das Kleine manchmal sehr zufriedenstellend sein kann. Daran, dass man nicht immer nach den höchsten Früchten greifen muss. Daran, dass das Glück manchmal vor der Haustür liegt.

Daran, dass wir das Schöne genießen sollen.

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Schloss Wolkenburg19

Schuhe – Tommy Hilfiger

Ring – Fossil

Armband – Forever21

Ohrringe – Colosseum

Kleid – Fresh Mix

Tasche – ? (aus Rom)

Weshalb wir glitzern wollen

6:00 Wecker ausschalten, aufstehen, duschen, cremen, bürsten. Frühstück.

8:30 Ins Auto steigen. 

9:00 Arbeit, Konferenz, Texte, Texte, Texte, Außentermin

18:00 Schluss

 

Ich sehe graue Menschen. Graue Gesichter, graue Kleidung, graue Tagesabläufe.

Und die Zeit dreht sich weiter und weiter. 

Eine Masse. Eine Gruppe. Ein Einheitsbrei. „Ich will anders sein“, riefen sie alle im Chor. Dabei will man ausbrechen, anders sein, eines Tages nicht für die Tageszeitung der nächsten Großstadt schreiben. Man will groß werden, etwas zusagen haben. Ideale, Ruhm und Geld. Ich will das man sich erinnert: An mich. Doch wer will das nicht?

Nennt man das Unvernunft? Oder Träumen? Ist es kindisch oder doch ganz erwachsen?

Ist es zu viel verlangt einen anderen Weg zu gehen? Vielleicht einen Trampelpfad? Hinter dem hunderte Kurven liegen? Ich denke, das Leben liegt vom ersten Moment unseres Lebens vor einem: Wie ein Teppich: Das Muster ist schon festgelegt, aber den Schliff, die Einzelheiten müssen noch gewebt werden. Und das mache ich.

„Ich will anders sein“, riefen sie alle im Chor. „Dann bleib ich so, wie ich bin“, flüsterte ich.

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Top – H&M

Shorts – TK MAXX

Schuhe – ? (aus Amsterdam)

Sonnenbrille – H&M

Armreif – Bijou Brigitte

Ring – Vintage

Ohrringe – ? (aus Hamburg)

Auf der Suche nach der Sehnsucht im Herzen

Draußen gewittert es. Mal Regen, mal Sonne, mal Hitze, mal Kälte. Nichts kommt um ewig zu bleiben.

Und da gehen wir und stehen wir und wissen nicht wer wir sind. 

Man ist 19. Kein Kind mehr. Man will alles und manchmal auch nichts. Man will Geld und kann sich kaum gedulden. Noch fünf Jahre Studium. Minimum. Noch zwei Jahre Volontariat – man möchte ja jemand sein. Praktika, Nebenjobs, Erfahrungen sammeln. Karriere voran.

Und die Zufriedenheit bleibt auf der Strecke.

Ich will mich besinnen. Auf das wichtige. Karriere ja, Familie ja, Liebe ja. Ein Buch schreiben?

Alles oder nichts.

Oder doch alles? 

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Kleid – New Yorker

Tasche – Deichmann

Uhr – Astron

Armband – aus Paris

Ohrringe – Forever 21

Schuhe – Matrixx

Wir gehen jetzt spazieren…

Sonntag. Ruhetag.

Wir laufen und laufen und laufen und laufen. Wie früher. Die Familie beisammen.

Ganz viel Lachen, Anekdoten werden herausgeholt, über die Zukunft philosophiert. Zu viert, doch auch irgendwie nur eins. Meine Familie und ich.

Wir trinken Kaffee, essen Kuchen und stellen Gemeinsamkeiten fest. Die Schwester lacht laut wie die Mutter. Der Vater hat den gleichen Augenaufschlag wie ich.

Kaffee schwarz. Das mögen wir alle.

Und wir laufen und laufen und laufen und laufen. Wie früher. Nur besser.

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Oberteil – Edited

Shorts – Palma de Mallorca

Tasche – Doca

Armreif – Palma de Mallorca

Armkette – Ostsee (Boltenhagen)

Schuhe – Deichmann

90’s Vibes

Es ist Sonntag. Von 6:00 bis 15:00  Regen. Trotzdem 23 Grad…Ich will eigentlich raus, schön sein, die Wärme spüren. Sommer spielen. 

Doch der Sommer  ist heute kein guter Kamerad.

Also: Bauchfrei- ja, aber bitte mit Jacke. Offene Schuhe-ja, aber nur mit langer Jeans.

Kompromiss – Ich mag dich nicht!

Aber plötzlich kommt die Sonne raus. Der schwarze Longblazer muss weichen, das leichte Outfit will nach draußen.

Und was kommt zum Vorschein? Eine schlichte Alltags-Kombi: Shirt mit Jeans. Mmmmh. Aber ich mag es, denn für eine Stunde hatte ich heute Sommer.

Ein bisschen 90s, ein bisschen today. Heute will ich Spice Girl sein. Mit Crop Top und dickem Schmuck.

Und schon schlendere ich davon. Mit neuem Ohrwurm. If you wanne be my lover…

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Top – H&M

Jeans – Guess

Tasche – Primark

Schmuck – H&M

Schuhe – ?

Etwas Altes, etwas Neues

Ich sitze an meinem Arbeitsplatz, habe ein paar Minuten Zeit. Es regnet zu sehr, um die Mittagspause richtig zu genießen. Also bleib ich.

Der Himmel, der Asphalt grau. Die Sonne verschwunden, die Farben aus den Gesichtern entwischen. So wenig bunt.

Und dann blicke ich auf meine Fotos: Vor zwei Tagen geschossen. Weiße Kleidung, goldener Schmuck, offene Schuhe. Über 30 Grad. Fast schon zu viel. Von Sommer zu Herbst in 48 Stunden.

Mein Outfit: Eine Mischung aus alt und neu. Erinnerungen von Reisen. Ein Armreif – ein Flohmarktfundstück aus Mallorca. Die Uhr – ein Geschenk von meinem Opa. Die Kette – mein erster Tag in Paris. Und in Gedanken ganz auf der Avenue des Champs-Élysées.

Etwas neues, etwas altes. Das Alte bringt Glück und schöne Momente. Mein Kopf ist auf die kargen Straßen hier gerichtet, aber meine Gedanken schweifen in der Mittagspause ab. Wohin? Zu meiner nächsten Reise…

 

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Jumpsuit – H&M

Cardigan  – H&M

Uhr – Astron

Brille – handgefertigt aus Rom

Kette – Swarovski

Armreif – aus Palma de Mallorca

 

Bald

Bin ich Perfektionist? Will ich immer nur 100% ? Oder täuscht das. Bin ich vielleicht auf der anderen Seite nachlässig, entspannt, mit wenig zufrieden?

Den Französinnen sagt man eine gewisse, feminine Nachlässigkeit nach. Erst das macht den Sexappeal aus. Sagt uns das, dass wir erst perfekt sind, wenn wir unsere perfekte Seite aufgeben?

Ein Gesicht. Absolut symmetrisch. Kein Makel, nichts was ablenkt. Wissenschaftlich bewiesen nicht so schön, wie unperfekte Gesichter. Ein Muttermal – Überraschungsmoment. Perfektion ist also langweilig?

Ich will immer alles richtig machen. Möchte am liebsten überall die Beste sein. In Erinnerung bleiben. Mit meiner Leistung, meiner Ausstrahlung, aber eben auch mit meinem Äußeren. Gute Kleidung, tolle Haare, ein hübsches Gesicht.

Aber es passieren Fehler. Fehler, die ich hasse und für die ich mich hin und wieder verachte. Ich zermartere mir für Wochen den Kopf. Beginne einen Wettkampf mit mir selbst. Will die Fehler ausbaden, korrigieren und wieder die Beste sein. Und am Ende fühle ich mich gut. Auch, wenn die Fehler vielleicht nur in meinem Kopf bestehen.

Bin ich Perfektionist? Ja? Nein? Will ich Perfektionist sein? Oder lieber entspannen. Eine Balance aus beiden muss her. Ich werde mir Mühe geben.

Perfektionist bin ich auch bei meinen Fotos. Aber bald, ich verspreche es euch, wird mein erster Outfit-Post erscheinen. Bitte habt ein klein wenig Geduld, ich werde mich beeilen.

Outfit-Post. Wie lange mir dieses Wort schon im Kopf herumschwirrt. Oft beneidete ich die vielen Blogger, wollte auch meine Kleider zeigen. Und nun bald darf oder besser gesagt: kann ich es. Und ich freue mich unglaublich darüber!

Ihr Lieben,

Eure Isabel

So neu

Was noch ein Blog?! Die Antwort: Ja. Und warum? Tja….ganz einfach. Oder doch nicht? Ja warum eröffne ich eigentlich einen Blog? Die Blogosphäre ist voll – um nicht zu sagen übervoll. Die Großen der Großen werden ihren Thron nie wieder verlassen und kleine Anfänger haben es schwer überhaupt Land zu fassen. Doch Aufmerksamkeit, Berühmtheit, Geld und Ruhm ist nicht alles und nimmt den Anfängern auch den Druck. Denn viele haben einfach vergessen, warum sie das hier machen. Aus Leidenschaft.

Und Leidenschaft habe ich viel. Ich liebe Mode, aber nicht nur ein bisschen, so wie jedes Mädchen. Ich verschlinge Mode. Besonders aber die Italienische. Deshalb auch mein Blogname. Ich liebe es mich neu zu erfinden, liebe es mal bunt, mal pastell. Mal düster, mal hell. Liebe es zu reisen. Mein erspartes Geld, was ich mir in der Redaktion einer Tageszeitung verdiene, geht zu 70% für die schönsten Plätze dieser Welt drauf. Und die restlichen 30% benötige ich, um mich dazu passend zu kleiden. Ich liebe gute Bücher, bissige Artikel, gut gemachte Filme und meinen Freund. Den am aller meisten. Und ich möchte schreiben. Weil ich es vermisse. Tinte auf Papier – mehr brauche ich manchmal nicht. Oder eben wie hier, schwarze Buchstaben auf virtuellem weiß.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich begleitet. Nur so, zum Spaß. Weil es eben  noch kleine Fische im großen Ozean gibt.

Eure Isabel